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Ehemalige Conti-Fabrik Limmer

Wasserstadt Limmer

„Potenziale des Altgebäudebestandes ausschöpfen und einer sinnvollen Nachnutzung zuführen!“

Der Bau der Großsiedlung Wasserstadt in Limmer schreitet voran, die Zukunft der zunehmend verfallenden ehemaligen Conti-Fabrikgebäude ist noch ungewiss.

  Wolfgang Becker | 03.12.2020

Wasserstadt Conti Altgebäude
Wasserstadt Conti Altgebäude

Die 2014 gegründete Bürgerinitiative Wasserstadt setzt sich seit langem für den Erhalt und eine angepasste Nachnutzung der ehemaligen Conti-Fabrikgebäude auf dem Gelände der zukünftigen Wasserstadt Limmer ein. „Es liegt in der Hand des Eigentümers, Herrn Günter Papenburg, die Potenziale des Altgebäudebestandes auszuschöpfen und einer sinnvollen Nachnutzung zuzuführen“, sagt dazu BI-Sprecher Uwe Staade.

Die Stadt Hannover habe unlängst den einzigen bisher von Herrn Papenburg akzeptierten Vorschlag einer Unterbringung des Stadtarchivs im alten Bestand verworfen. „Die Frage bleibt also weiterhin, wie mit den Altgebäuden zukünftig sinnvoll und angemessen umgegangen werden kann“, so Staade weiter.

Die BI Wasserstadt hält drei Ziele: „Arbeiten – Wohnen – Soziales/Kulturelles“ für eine nachhaltige und dauerhafte Nachnutzung des Altgebäudebestands für wichtig und sinnvoll. Dafür habe die Bürgerinitiative in Umfragen ein hohes Maß an Unterstützung in der Bevölkerung erhalten.

Bürgerinitiative Wasserstadt Limmer_Logo
Bürgerinitiative Wasserstadt Limmer_Logo

Die BI Wasserstadt fordert den Eigentümer, Herrn Papenburg, alle politischen Parteien, den Stadtrat und die Stadtverwaltung der Stadt Hannover und den Bezirksrat Linden/Limmer auf, diesen Zielkatalog bei Ihren Entscheidungen zugrundezulegen. Er soll als Grundlage und Kompass für die weitere Entwicklung der Altgebäude in der Wasserstadt Limmer verstanden werden.

In diesem Zusammenhang fordert die BI Wasserstadt vom Eigentümer, die von der Stadt auferlegten (Winter-)Sicherungsmaßnahmen für den Gebäudebestand durchzuführen. Von der Stadt Hannover wird erwartet, diese Schutz- und Sicherungsmaßnahmen weiterhin durchzusetzen und zu überwachen sowie Öffentlichkeit und Gremien über ihre Maßnahmen und festgestellte Defizite umgehend und regelmäßig zu informieren.

Fotos: Wolfgang Becker

Welt-in-Hannover.de bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie zahlreichen Organisationen und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.

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