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LIP liegt auf dem Tisch_Symbolbild

Lokaler Integrationsplan 2.0

Expert*innen gesucht!

Von der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft: Im Januar beginnt die praktische Arbeit an der Neuauflage des Lokalen Integrationsplans (LIP).

  Bereich Migration und Integration der Landeshauptstadt Hannover | 07.11.2019

Die Planungen zur Erstellung einer Neuauflage des LIP laufen auf Hochtouren. Die Überarbeitung wurde als breiter Beteiligungsprozess mit mehreren Gremien strukturiert, die einander zuarbeiten. Weitere Informationen zur Struktur und zum Überarbeitungsprozess finden Sie hier.

Der LIP untergliedert sich in sechs Handlungsfelder, die allesamt durch eigens dafür gebildete Gruppen von fachlich ausgezeichnete Expert*innen überarbeitet werden sollen.

Gesucht werden Menschen, die in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der Landeshauptstadt Hannover eine zeitgemäße Version des LIP erarbeiten wollen. Es gibt fünf Arbeitsgemeinschaften (AGs), in denen die Expert*innen aktiv werden können:

  • AG 1 Bildung (Elementarbereich, Grundschulen, weiterführende Schulen, Hochschulen, Erwachsenenbildung)
  • AG 2 Soziales (Frauen, Ältere, Flüchtlinge, Papierlose, Sozialberatung, Gesundheit, Bürgerliches Engagement)
  • AG 3 Demokratie (Beteiligung, Einbürgerung, Antirassismus und Antidiskriminierung, Sexuelle Identität und Migration)
  • AG 4 Stadtleben und Kultur (Stadtteilentwicklung, Kultur, Religionen, Sport, Wohnen)
  • AG 5 Wirtschaft (Lokale Ökonomie, Existenzgründung, Ausbildungsförderung, Qualifizierung, Beschäftigungsförderung, Internationalisierung)

Für das sechste Handlungsfeld, „Verwaltung“, gibt es keine eigene Expert*innengruppe.

LIP 2.0 Organisationsstruktur
LIP 2.0 Organisationsstruktur

Was machen die Expert*innengruppen genau?

Die Expert*innengruppen werden aus (verwaltungs-)internen und externen Fachleuten im jeweiligen Themenfeld zusammengesetzt. Diese nehmen den „alten“ LIP als Basis und legen zunächst ein Strategiepapier vor, das die grundsätzlichen Ziele für jedes Themenfeld definiert. In einem zweiten Schritt werden die Expert*innengruppen ein Maßnahmenpaket erarbeiten, mit dem sich die Landeshauptstadt Hannover beim Thema Einwanderung neu aufstellen kann.

Wie wird entschieden, was in den neuen LIP aufgenommen wird?

Die Textvorlagen der Expert*innengruppen werden weitergereicht an die Lenkungsgruppe, die diese prüft und unabhängige Gremien wie die 13 Integrationsbeiräte und den Runden Tisch für Gleichberechtigung und gegen Rassismus (RTGS) zu Rate zieht. Ergänzt durch deren Einschätzung wird dann entschieden, ob die Vorlagen in den neuen LIP aufgenommen werden können, oder mit der Bitte um Überarbeitung an die Expert*innengruppen zurückgespielt werden.

Wer kann sich für die Expert*innengruppen bewerben?

Über die personelle Zusammensetzung der Expert*innengruppen entscheiden die jeweils federführenden Dezernate der Landeshauptstadt Hannover.

Wer sich als externe Expert*in empfehlen und aktiv am Überarbeitungsprozess teilnehmen möchte, kann sich mit dem unten verlinkten Bogen bewerben. Einsendeschluss ist der 30. November 2019.

Fotos: Landeshauptstadt Hannover

Welt-in-Hannover.de bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie zahlreichen Organisationen und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.

Schirmherrin des Projekts Welt-in-Hannover.de ist Frau Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

kargah e. V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit    Kulturzentrum Faust e. V.    Landeshauptstadt Hannover