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Menschenrechtsbündnis

Jetzt wird das Menschenrechtsbündnis laut

Anlässlich der jüngsten Begebenheiten in Politik und Gesellschaft nennt das Menschenrechtsbündnis zum diesjährigen Tag der Menschenrechte seine Forderungen

  Redaktion | 05.11.2019

Das hannöversche Bündnis „Menschenrechte grenzenlos“ richtet dieses Jahr mit seiner Reihe „Widerstand ist Pflicht! Kriminalisierung von Menschenrechtsaktivismus entgegentreten“ den Fokus auf die Kriminalisierung zivilgesellschaftlichen Engagements in Deutschland und der EU. Immer wieder sind Aktivist*innen oder Organisationen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen, von Repressionen betroffen. Aktuelle Beispiele sind die Kriminalisierung der privaten Seenotrettung, von Migrant*innen-Gruppen oder die Aberkennung der Gemeinnützigkeit zivilgesellschaftlicher Initiativen. Am 10. Dezember ist es wieder soweit, und schon jetzt wirft der Tag der Menschenrechte seine Schatten voraus. Das Menschenrechtsbündnis hat wie in den Vorjahren eine Zeitung erstellt und viele spannende Veranstaltungen geplant. Bis zum 10. Dezember 2019 finden in ganz Hannover rund 20 Veranstaltungen statt.

Eine starke politische Stimme für Menschenrechte!

Das Bündnis positioniert sich auch dieses Jahr politisch. Unter anderem fordert es eine Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements, eine gleichberechtigte demokratische Teilhabe aller Menschen und setzt sich für eine humanitäre und gerechte Flüchtlings- und Migrationspolitikein. „In einer Zeit, in der sich die Gesellschaft immer mehr spaltet und antidemokratische Strömungen lauter werden, müssen wir uns als Bündnis und als Zivilgesellschaft für die Menschenrechte einsetzen und eine klare Haltung zeigen.“ (Laura Heda, kargah e.V.,Koordinatorin des Bündnisses)

Unter anderem werden aus dem Bündnis heraus politische Forderungen formuliert, die am 07.11., im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung, veröffentlicht werden.

Wer Interesse hat, selbst aktiv zu werden, kann am Samstag, den 16.11., beim großen Aktions-und Workshoptag „Menschenrechte in Aktion!“ im Freizeitheim Linden teilnehmen. Hier lernen Interessierte unterschiedliche Aktionsformen kennen und können sich untereinander vernetzen. Es werden vier Workshops angeboten zu den Themen „Aktiver Protest zum Klimaschutz“, „Theater der Unterdrückten“, „Queersein = Menschenrecht“ sowie ein „Schnupper-Aktionstraining ‚Ziviler Ungehorsam‘“. Anmeldung bis zum 10.11. an laura.heda@kargah.de.

´Menschenrechte grenzenlos‘ – Bündnis Hannover

Rund 25 politische und kulturelle Organisationen haben sich 2016 auf Initiative von kargah e. V. unter dem Namen ‚Menschenrechte grenzenlos‘ – Bündnis Hannover zusammengeschlossen, um jährlich rund um den 10. Dezember auf aktuelle Menschenrechtsthemen aufmerksam zu machen.

Mach mit: Werde aktiv für Menschenrechte! Alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich aktiv am lokalen Bündnis zu beteiligen, am Programm und an der Zeitung für das kommende Jahr mitzuarbeiten und miteinander zu diskutieren. Kontakt: kultur@kargah.de

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Weitere Infos zur gesamten Veranstaltungsreihe: www.menschenrechte.kargah.de Projektkoordination/Pressearbeit: kargah e.V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Flüchtlings- und Migrationsarbeit Laura Heda, Kathrin Apelt Stärkestraße 19a, 30451 Hannover Mail: laura.heda@kargah.de, kathrin.apelt@kargah.de, Telefon: 0511 89820460

Welt-in-Hannover.de bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie zahlreichen Organisationen und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.

Schirmherrin des Projekts Welt-in-Hannover.de ist Frau Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

kargah e. V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit    Kulturzentrum Faust e. V.    Landeshauptstadt Hannover