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Schulung von transkulturellen Sucht- und HIV-Mediator*innen

Für die Schulung werden aufgeschlossene und engagierte Migranten/-innen gesucht. Sie sollten Interesse am Thema Sucht und Drogenabhängigkeit sowie HIV/AIDS-Prävention als auch über Kontakte einen Zugang zu ihren Landsleuten haben. Gesucht werden Teilnehmer/-innen, die im Anschluss an die Schulung mit dem EMZ Informationsveranstaltungen zur Prävention von Sucht, Drogenabhängigkeit und HIV/AIDS in verschiedenen Sprachen anbieten möchten. Für diese Tätigkeit erhalten die Mediatoren/-innen eine Aufwandspauschale.

Schulungstermine: Die Schulung findet in der Zeit vom 23. Oktober bis zum 11. Dezember 2019 statt. Es sind acht Veranstaltungen an Mittwochabenden und drei ganztägige Samstagsveranstaltungen geplant. Die genauen Termine werden im Rahmen der Auswahlgespräche mitgeteilt.

Schulungsort: Ethno-Medizinisches Zentrum e. V. Königstr. 6 (3. Obergeschoss) 30175 Hannover

Anmeldung bis zum 18.10.2019: Martin Müller (Standortkoordinator) Tel.: 0511 44 76 53;
E-Mail: mmueller@ethnomed.com
Sprechzeiten: Montag bis Freitag: 11.00–15.00 Uhr im Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. Sie können sich telefonisch oder per E-Mail bewerben. Dafür sind folgende Angaben notwendig: Name, Vorname, Sprachkenntnisse, Geschlecht, Alter, Adresse, Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse. Die Schulung ist kostenlos, sofern an allen Terminen teilgenommen wird.

Weitere Informationen zum ISH- und AIDS-Projekt erhalten Sie bei Ahmet Kimil (Projektleiter) E-Mail: akimil@ethnomed.com

09.09.2019

Das Schulungskonzept

Die Schulung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil und endet mit einer Praxisprüfung.
•Im Theorieteil wird Grundwissen zur Suchtproblematik, zu Gefahren des Drogenkonsums, zu stoffgebundenen Süchten, sowie zum Aufbau des Sucht- und Drogenhilfesystems, sowie AIDS-Hilfesystems vermittelt.
•Im Praxisteil lernen die Teilnehmer/-innen, selbstständig Veranstaltungen zu planen und durchzuführen, eine strukturierte Evaluation umzusetzen, sowie Informationen verständlich und kultursensibel zu vermitteln.
Nach der Schulung und einer selbstständig durchgeführten Informationsveranstaltung erhalten die interkulturellen Mediatoren/-innen ein Zertifikat.

Schulungsthemen

In der Schulung werden folgende Themen und Praxisfelder vermittelt:
•Sucht und Migration
•Drogengebrauch und Sucht: Ursachen, Verlauf und Bedingungen
•Stoffkunde zu verschiedenen Drogen (legal und illegal), rechtliche Aspekte
•Medizinische Aspekte der Drogenabhängigkeit
•Medizinische Grundlagen von HIV/AIDS
•Suchthilfesystem sowie AIDS-Hilfesystem
•Methoden der Erwachsenenbildung
•Vorbereitung einer Informationsveranstaltung
•Präsentationsübungen

Referenten/-innen

Die Schulungsthemen werden durch Experten/-innen (Mediziner/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Psychologen/-innen, Juristen/-innen, Polizeibeamten/-innen, Therapeuten/-innen) aus der Suchthilfe und AIDS-Hilfe in Hannover und Niedersachsen unterrichtet. Zusätzliche Informationen zum EMZ, zu Schulungsthemen und dem Schulungsprogramm erhalten Sie bei den Ansprechpartnern/-innen.

Welt-in-Hannover.de bedankt sich herzlich für die tolle Unterstützung bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie zahlreichen Organisationen und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.

Schirmherrin des Projekts Welt-in-Hannover.de ist Frau Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe.

kargah e. V. - Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit    Kulturzentrum Faust e. V.    Landeshauptstadt Hannover